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Noc se dotýká země – Kosmos Fritze Wintera ze 30. a 40. let

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Noc se dotýká země – Kosmos Fritze Wintera ze 30. a 40. let

Die Nacht berührt die Erde – Fritz Winters Kosmos der 1930er und 1940er Jahre

Do 21. 2. 2027Pinakothek der ModerneZdarma

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Výstava děl abstraktního malíře Fritze Wintera z 30. a 40. let.

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Saal 14 Was machen Kunstschaffende in Zeiten von Diktatur und Krieg? Zum ersten Mal ist der gesamte Künstlernachlass des abstrakten Malers Fritz Winter (1905–1976) zugänglich. Er eröffnet einen neuen Blick auf eine der wichtigsten Phasen in seinem Werk. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die berühmte Werkgruppe „Triebkräfte der Erde“. Winter schuf sie 1944 nach einer Kriegsverletzung, als die Nationalsozialisten ihn längst als Künstler geächtet hatten. Seine Arbeiten zeigen eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit den elementaren Kräften und Gesetzen der Natur. Sie entstanden in einer kurzen Atempause zwischen zwei Kriegseinsätzen. Fritz Winter studierte am Bauhaus bei Paul Klee und Wassily Kandinsky . Ab 1933 konnte er in Deutschland nicht mehr ausstellen, 1937 wurde seine Kunst als „entartet“ diffamiert. In zunehmender Isolation konzentrierte er sich ganz auf die Natur. Es entstanden großformatige Abstraktionen, sogenannte Zellen- und Sternbilder, Kristallisationen sowie expressiv-surreale Landschaften. Briefe, Gedichte und historischen Fotoalben aus dem Nachlass des Künstlers zeigen sein Leben im oberbayerischen „Exil“ in Dießen am Ammersee zwischen landschaftlichem Idyll, zunehmender Repression und seinem Einsatz als Soldat an der Ostfront. Die Kunst wird für Fritz Winter ein notweniges Mittel der Selbstbehauptung und Selbstvergewisserung. Erstmals wird die berühmte Werkgruppe „Triebkräfte der Erde“ den Kriegszeichnungen gegenübergestellt, in denen Fritz Winter seine …

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