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Tényszerű igazság és a lehetetlen: a zsidóság és az utópikus gondolkodás
Faktische Wahrheit und das Unmögliche. Judentum und utopisches Denken
2026. október 14., szerda · 19:00Berlini Zsidó MúzeumIngyenes
Megnyitás: juedischesmuseumberlinOmri Boehm előadása az utópikus gondolkodásról a zsidó hagyományban, múzeumi kiállítás kísérőprogramjaként.
Leírás
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Vortrag von Omri Boehm im Rahmen der Ausstellung Das Gegenteil von Jetzt. Vortrag von Omri Boehm im Rahmen der Ausstellung Das Gegenteil von Jetzt Utopisches Denken wird oft als Flucht aus der Geschichte angesehen – und manchmal verspottet. In seinem Vortrag kehrt Omri Boehm zu den Ursprüngen des utopischen Denkens bei den hebräischen Propheten zurück: Indem sie das Unmögliche im Indikativ formulierten, verstanden sie das „Gegenteil von Jetzt“ nicht als eine Zeit jenseits der Geschichte, sondern als eine Wahrheit, die innerhalb derselben ausgesprochen wird. Nicht als Aufschub des Handelns jenseits der Zeit, sondern wohl als der einzige Weg, in ihr zu verbleiben. Was ist heute von dieser prophetischen Tradition übriggeblieben? W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum) Omri Boehm lehrt als Professor für Philosophie an der New School for Social Research in New York. Geboren 1979 in Haifa, studierte er in Tel Aviv und promovierte in Yale über Kants Kritik an Spinoza. Omri Boehm ist israelischer und deutscher Staatsbürger, hat u.a. in München und Berlin geforscht und schreibt über israelische Politik in Haaretz , Die Zeit und The New York Times . Zuletzt erschien von ihm Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität. Universalismus als rettende Alternative , Berlin 2022 sowie, in Co-Autorschaft mit Daniel Kehlmann: Der bestirnte Himmel über mir: Ein Gespräch über Kant, Propyläen, Berlin 2024.


