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Romlás és mámor. Berlin 1910–1930
Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930
jan. 3-igÚj Nemzeti Galéria
Megnyitás: smbKlasszikus modern alkotások kiállítása Berlin ellentmondásos 1910-es és 1920-as éveiről.
Leírás
Fordítás magyarra…
Mit „Ruin und Rausch“ nimmt die Neue Nationalgalerie ausgewählte Werke aus ihrer Sammlung der Klassischen Moderne in den Blick, die das Berlin der 1910er- und 1920er-Jahre thematisieren. Diese Jahrzehnte – geprägt von Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik – schwankten beständig zwischen Gegensätzen: Exzess und Armut, Emanzipation und Extremismus gingen in der rasant wachsenden, kosmopolitischen Metropole Hand in Hand. Mit rund 35 Werken unterschiedlicher Stilrichtungen macht die Ausstellung diese Ambivalenzen im damaligen Berlin erlebbar. Um 1910 war Berlin im Aufbruch: Die Stadt wuchs rasant und wurde zu einem der wichtigsten Zentren der Moderne weltweit. Technischer Fortschritt in Industrie, Bauwesen und Verkehr gingen mit dem Aufkommen einer neuen Massen- und Freizeitkultur einher. Auf dem Weg vom konservativen Kaiserreich zur demokratischen Weimarer Republik wandelte sich auch das geistige Klima der Stadt, das durch starke Gegensätze geprägt war: befreiend und beängstigend zugleich, chaotisch und innovativ, glanz- und unheilvoll. Die Traumata des Ersten Weltkriegs und politische Unruhen überschatteten die sogenannten „Goldenen Zwanziger“. Auf vielen Ebenen befand sich die Metropole in Aufruhr: Freiheit, Konsum und Exzess standen wachsender Armut und Arbeitslosigkeit gegenüber. Bereits damals wurde Berlin in Anspielung auf das biblische „Babel“ als „Babylon“ bezeichnet, wo Menschen aus aller Welt zusammenkamen und moralische Grenzen überschritten. „Ruin und Rausch“ …





