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A „tényállás-döntés” mint tett: A nyugat-berlini eljárás a Birodalmi Biztonsági Főhivatal egykori tagjai ellen
Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes
2026. október 6., kedd · 19:00A Terror TopográfiájaIngyenes
Megnyitás: topographieTörténelmi előadás a Birodalmi Biztonsági Főhivatal egykori tagjai elleni nyugat-berlini perekről.
Leírás
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Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war im Zweiten Weltkrieg die zentrale Institution der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft systematische Ermittlungen gegen das Personal auf. Mit 47 Verfahren gegen 1.676 Beschuldigte wären die geplanten Prozesse gegen frühere Angehörige des RSHA der weitaus größte NS-Verfahrenskomplex im Nachkriegsdeutschland geworden. Durch ein marginales Gesetz wurden sie jedoch teilweise juristisch zu Fall gebracht. Von letztlich lediglich 16 Angeklagten wurden in den Jahren 1969 bis 1972 vom Landgericht Berlin nur drei zu einer Haftstrafe verurteilt. In seiner Studie Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes (2026) untersucht Malte Beeker auf Basis der vollständig überlieferten Verfahrensakten im Landesarchiv Berlin, wie die Verbrechen des RSHA ermittelt wurden und welche Taten die Staatsanwaltschaft ins Visier nahm. Gefragt wird auch nach der Bedeutung des RSHA-Verfahrens für die bundesrepublikanische Justizpolitik. Malte Beeker absolvierte ein Studium der Geschichts


