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Of One Blood
sobota 3. října 2026 · 19:00National Theatre
A new opera in two acts by Brett Dean about the rivalry between Mary Stuart and Elizabeth Tudor, sung in English with subtitles.
O akci
Překládám do češtiny…
Of One Blood Komponist Brett Dean / Heather Betts Libretto von Heather Betts nach Texten von Mary Stuart, Elizabeth Tudor und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert. Oper in zwei Akten (2026) Empfohlen ab 14 Jahren In englischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion. Auftragswerk der Bayerischen Staatoper, der The Santa Fe Opera, der State Opera South Australia und der Garsington Opera, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung. „Of One Blood“, also desselben Blutes, waren die beiden miteinander verwandten mächtigen Frauen, deren unmittelbar nebeneinanderliegende Gräber sich heute in der Londoner Westminster Abbey finden. Dennoch standen sich beide Zeit ihres Lebens denkbar fern: Elizabeth I. herrschte fast ein halbes Jahrhundert als Königin über England und Irland, während Mary Stuart für ein Vierteljahrhundert Schottland regierte. Ein erbitterter Machtkampf der protestantischen Vorherrschaft und der katholischen Opposition und letztlich der Druck des Parlaments zwangen die englische Königin, Mary Stuart hinrichten zu lassen. Davon erzählen nicht nur zahlreiche Geschichtsbücher und Friedrich Schillers Drama, sondern auch Brett Deans neue Oper, die an der Bayerischen Staatsoper uraufgeführt wird. Für das Libretto wurde Heather Betts in Briefen der beiden Königinnen und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert fündig: In ihrer Zusammenstellung verdichtet sich die über mehrere Jahrzehnte zuspitzende Spirale aus Machtanspruch, Intrigen, Gewalt und aristokratischer Einflussnahme in einer fesselnden Dramaturgie von Situationen als willkommene Anlage für Brett Deans Musik: Diese bietet Klangflächen einer enormen dynamischen Bandbreite, in der Extreme ausgereizt werden, wobei auch unkonventionelle Spielweisen zum Einsatz kommen. Der Regisseur Claus Guth wird die ambivalente Beziehung der beiden Frauen zueinander in den Fokus rücken und sich damit beschäftigen, wie der über vier Jahrhunderte zurückliegende Konflikt bis heute fortgeschrieben und immer wieder aufs Neue erzählt wird. Ikonische Kulissen werden dabei in einem Wechselspiel aus historischem, analytisch-distanziertem Blick und emotionaler Emphase an uns herangeholt. Besetzung Komponist: Brett Dean Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski Inszenierung: Claus Guth Bühne: Etienne Pluss Kostüme: Ursula Kudrna Licht: Michael Bauer Choreographie: Sommer Ulrickson Dramaturgie: Lukas LeipfingerYvonne Gebauer Elizabeth I, Queen of England: Johanni van Oostrum Mary, Quee