
Umění a tvořeníVěk 6+V interiéru
WERKSCHAU XXXI: Gabriele Rothemann
pondělí 19. října 2026WUK – Photo Gallery ViennaZdarma
Otevřít na WUKA photography exhibition by artist Gabriele Rothemann exploring perception and the human condition.
O akci
Překládám do češtiny…
Die WERKSCHAU XXXI präsentiert fotografische und medienreflexive Arbeiten von Gabriele Rothemann, die sich mit Wahrnehmung, Bildlichkeit und der Conditio Humana auseinandersetzen. Für Gabriele Rothemann bringt nach 25 Jahren Lehrtätigkeit an der Universität für angewandte Kunst Wien ein neuer Lebensabschnitt neue Herausforderungen und Erfordernisse. Als Professorin für künstlerische Fotografie hatte sie die Klasse für Fotografie im Bereich Bildende Kunst gegründet, hatte die technischen Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Umgang mit Fotografie als Medium der Kunst geschaffen und der Wiener Fotografie auch inhaltlich bedeutende Impulse gegeben. Die Lehre und das eigene Schaffen sind im künstlerischen Bereich naturgemäß untrennbar miteinander verbunden. Die nun stattgefundene Entflechtung bedeutete, dass auch örtlich ein anderer Arbeitsbereich geschaffen werden musste. Die Errichtung des neuen Ateliers brachte neue, auch ästhetische Erfahrungen mit sich, die, so wie bei Gabriele Rothemann in ihrem behutsamen und bedachten Erfahren des Lebens seit je, auch künstlerisch ihren Niederschlag fanden. Ihre gesamte bisherige Entwicklung ist von solch scheinbar zufälligen Erscheinungen, Verhältnissen und teils archaischen Erzählungen geprägt, sei dies in philosophischer, mythologischer, politischer oder einfach die alltäglichen Dinge betreffender Weise. Wie ein Fluss seinen Verlauf nach den geologischen Verhältnissen nimmt, so mäandert auch die Künstlerin durch die reichen Erfahrungen, die ihr wacher Geist aufnimmt und ästhetisch wie inhaltlich neu konstruiert. Dadurch entstehen bildliche Realitäten, die doch tief im uralten Erfahrungsschatz der Menschheit verwurzelt sind. Der Mäander als bis in die Steinzeit zurückreichendes, besonders aber in der Antike gebräuchliches Muster ist ein Sinnbild für die Unendlichkeit. In ihm faltet das Alte sich zusammen, zieht sich in sich selbst zurück und öffnet den Weg für das Neue. Im Rapport entsteht die andauernde Abfolge des Lebens im




