CityInEurope
Camila Nebbia / Leo Genovese / Alfred Vogel 'Eyes to the Sun' (ARG/A)

MusikDrinnen

Camila Nebbia / Leo Genovese / Alfred Vogel 'Eyes to the Sun' (ARG/A)

Samstag, 6. Februar 2027 · 20:30Porgy & Bess25 €

Worum es geht

Live & Stream Camila Nebbia: tenor, soprano saxophone Leo Genovese: piano, keyboards Alfred Vogel: drums Der direkte Blick in die aufgehende oder in die untergehende Sonne ist eine in vielen Kulturen praktizierte meditative Übung, die dabei helfen soll, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und die Gedankenwelt zu klären, was wiederum Energie spenden und Heilung fördern soll. Falsch gemacht, kann das aber auch zu massiven Augenschäden, bis hin zur völligen Erblindung führen. No risk, no fun, ist man versucht zu sagen, und dass die drei Ende letzten Jahres in Buenos Aires an den Aufnahmen beteiligten Musiker:innen mit außerordentlichem Spaß und ungebremstem Enthusiasmus bei der Sache waren, ist aus jeder einzelnen Rille dieses bemerkenswerten Longplayers herauszuhören. Dabei bieten die in vier Sektionen unterteilten freien Improvisationen keineswegs leichte Kost für Otto und Ottilie Normalverbraucher, dafür aber reichlich unorthodoxes Tonmaterial für die Ohren fortgeschrittener Jazz- und Impro-Fans. Die anfangs der 1990er Jahre in Buenos Aires geborene Camila Nebbia hat in ihrer Heimatstadt, aber auch im estnischen Tallinn, in Stockholm, Lyon und Hamburg studiert und wurde als eine der weltweit interessantesten Free-Jazz-Saxophonistinnen auch nach Berlin eingeladen, wo sie den um 20 Jahre älteren Alfred Vogel kennenlernte. Der in der Bregenzerwälder Metropole Bezau lebende Schlagzeuger, Perkussionist, Boomslang Records-Labelchef, Gründer und Organisator des unkonventionellen Festivals „Bezau Beatz“, verfügt ebenfalls über eine in unterschiedlichsten Bands ausgelebte, Genregrenzen-sprengende Liebe zur Musik – mit einem besonderen Faible für freie Improvisationen. Das trifft auch auf den international höchst gefragten, 45-jährigen, argentinischen Pianisten Leo Genovese zu, den man etwa von Produktionen mit Größen wie Joe Lovano, Wayne Shorter, Jack DeJohnette oder Esperanza Spalding, aber auch von seinem experimentierfreudigen Trio mit dem Kontrabassisten Demian Cabaud u

Mehr im Programm: Porgy & Bess