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Narrative III

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Narrative III

NARRATIVE III

Bis 10. OktWUK – Fotogalerie WienGratis

Zeitgenössische Foto- und Videokunstausstellung über narrative Strategien und mögliche Zukünfte.

Worum es geht

Die Werke der Ausstellung evozieren mögliche Zukünfte im Wesentlichen durch verschiedene Interaktionen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen, nehmen dabei „mögliche Wirklichkeiten“ genauso ernst wie „wirkliche Möglichkeiten“ und skizzieren so sanft mögliche Utopien. Als Schwerpunkt für die Jahre 2025/2026 hat das kuratorische Team der Fotogalerie Wien das Thema Narrative gewählt, eine Beschäftigung mit narrativen Strategien und Strukturen in der zeitgenössischen Foto- und Videokunst. Die drei dazu entwickelten Ausstellungen basieren auf einer zeitlichen Einordnung: Der erste Teil, Topografien der Erinnerung, wirft einen Blick zurück in die Vergangenheit in Form einer Auseinandersetzung mit Archivmaterial, Geschichtsschreibung sowie kollektiver und individueller Erinnerung. Im zweiten Teil, Gegenwartsformen, geht es um die Frage, welche neuen Erzählweisen aus digitalen Medien gewonnen werden können, sowie um die Auseinandersetzung mit der überwältigend großen Anzahl ständig verfügbarer Narrationen einer vernetzten Welt. Im dritten, auf die Zukunft gerichteten Teil, dominieren visionäre, fiktionale und spekulative Erzählweisen, basierend auf der Sehnsucht danach, die Welt anders zu denken oder ihr zu entfliehen. Lineare und eindeutige Erzählstrukturen werden in den künstlerischen Arbeiten der drei Ausstellungen durch diskontinuierliche, fragmentarische, zirkuläre oder auch Darstellungen zwischen Dokumentation und Konstruktion ersetzt. Erwartungen werden gebrochen bzw. festgefahrene Narrationen gestört oder aufgelöst zugunsten multiperspektivischer Narrative. Es geht in dem Schwerpunkt auch um das Erzählen selbst: wie, warum und was von wem (nicht) erzählt wird und wie sich Bedeutungen, Sprache und Kommunikation verändern. NARRATIVE III: Alternatives Ende Möglichkeitsmenschen nach Robert Musil haben einen Möglichkeitssinn, nämlich die Fähigkeit, „alles, was ebenso gut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was n

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