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Marina Poleukhina: DIE SEELE DER DINGE – illuminated by the steady radiance

Theater & BühneKunst & HandwerkAb 16 JahrenDrinnen

Marina Poleukhina: DIE SEELE DER DINGE – illuminated by the steady radiance

Freitag, 25. September 2026 · 16:30WUK – Projektraum

Eine Performance, die Alltagsobjekte als Erweiterungen des Körpers untersucht, im Rahmen der Musiktheatertage 2026.

Worum es geht

In DIE SEELE DER DINGE untersuchen die Performer*innen Alltagsobjekte als Erweiterungen des Körpers und erforschen, wie diese umgekehrt Verhalten, Körperlichkeit und Interaktionen beeinflussen. So entsteht ein dynamischer Dialog zwischen Mensch und Ding, der gewohnte Funktionen und Wahrnehmungen verschiebt und neue Formen von Beziehung und Begegnung eröffnet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Musiktheatertage 2026 im WUK statt. Was wäre, wenn wir die Welt mit einem Gefühl der unmittelbaren Zugehörigkeit zu Objekten erleben würden? Wie würde sich unsere Wahrnehmung von Dingen und voneinander verändern? Würde solch eine “Verschiebung” unsere soziale Wirklichkeit beeinflussen; die Art, wie wir Nähe und Distanz erleben? Ausgehend von der Frage, wie wir die Welt im Jetzt, im Moment, erleben, untersuchen die Performer*innen in DIE SEELE DER DINGE Objekte des Alltags als Erweiterung des Körpers. Umgekehrt beginnen diese Objekte die Performer*innen zu „benutzen“, indem sie deren Verhalten, Körperlichkeit und Interaktionsmuster verändern. Dabei entsteht ein dynamischer Dialog zwischen dem Menschen und der ihn umgebenden Welt der Dinge, in der sich die erwarteten Funktionen von Körper und Objekten verschieben, was neue Wahrnehmungsweisen und Beziehungsformen ermöglicht. In meinen Arbeiten interessiert mich die feine Verbindung des Selbst durch die Zugehörigkeit zu allem. Es geht mir weniger um Abhängigkeit als um Zugehörigkeit zueinander und um die Suche nach einer gemeinsamen Resonanz. Es ist eine Arbeit an der Entstehung eines gemeinsamen Körpers, der ungewöhnliche Formen annehmen kann: aus gebrochener Sprache bestehen, eine Erweiterung eines Objekts oder Instruments werden oder manchmal in einer einzigen Geste existieren. Es ist der Versuch, verborgene Verbindungen sichtbar zu machen und neue Formen des gemeinsamen Seins und der gegenseitigen Wahrnehmung zu eröffnen. (Marina Poleukhina)