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Steina: Playback
Bis 7. DezHaus der Kunst8 € – 10 €
Die erste deutsche Retrospektive der Videokunst-Pionierin Steina, zu Klang und Bild.
Worum es geht
Die Ausstellung im Haus der Kunst ist die erste Retrospektive von Steina in Deutschland, einer Wegbereiterin der Video- und Medienkunst. „Steina: Playback“ ist die erste Retrospektive von Steina (geb. 1940, Reykjavík, Island) in Deutschland, einer Wegbereiterin der Video- und Medienkunst. Als klassisch ausgebildete Violinistin wandte sie sich Ende der 1960er-Jahre dem Medium Video zu und näherte sich ihm mit musikalischer Sensibilität. In ihrer Praxis erzeugt sie Bilder durch Klang und umgekehrt. Video wird zur Schwingung, zu einem Strom, der einzelne Elemente in erfahrbare Umgebungen verwandelt. Steina bringt Rhythmus und Resonanz in ihre elektronischen Experimente ein und behandelt das Signal als ein Medium, das die Wahrnehmung in etwas Veränderliches und Lebendiges transformiert. Von den frühen dokumentarischen Experimenten bis hin zu raumgreifenden Mehrkanal-Installationen bezeugt die Ausstellung Steinas lebenslanges Streben nach dem, was sie als „maschinelles Sehen“ bezeichnet: eine spielerische, nicht anthropozentrische Perspektive, die die Wahrnehmung über die Grenzen des Menschlichen hinaus erweitert. Ihre Praxis verlagerte sich von den Landschaften Islands in die experimentellen Infrastrukturen von New York und Buffalo. Heute werden ihre Arbeiten in den wichtigsten Institutionen der Medienkunst in ganz Europa gezeigt. „Playback“ steht in Resonanz mit unserem weiteren Programm, das generationsübergreifend ausgerichtet ist und bei dem Klang und Musik ein polyfones …




