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Bevor ich es vergesse
Freitag, 2. Oktober 2026 · 20:00Münchner Kammerspiele
Theatersolo über die Versöhnung einer Frau nach dem Tod ihres Vaters, nach dem Roman von Anne Pauly.
Worum es geht
Bevor ich es vergesse Abschied vom Vater Nach dem Roman von Anne Pauly Inszenierung, Fassung & Spiel: Wiebke Puls Die Geschichte einer Versöhnung Eine Frau muss nach dem Tod ihres Vaters dessen Angelegenheiten regeln – Trauerfeier, Beerdigung, Entrümpelung und so weiter. Jeder Mensch, der das schon einmal gemacht hat, weiß, dass man darüber verzweifeln kann. Die Tochter kämpft gegen das Vergessen und weiß im selben Moment, dass sie loslassen muss. Der Prozess ihres Abschieds vom Vater wird mit all seinen absurden, peinlichen und schmerzhaften Momenten und ambivalenten Erinnerungen letztlich zur Reise einer Versöhnung, zu einer Liebeserklärung an den Verstorbenen und an das Leben selbst. Der Roman von Anne Pauly „Avant que j’oublie“ wurde in Frankreich 2020 als „Bestes Buch des Jahres“ mit dem französischen Publikumspreis ausgezeichnet. In Deutschland ist er in der Übersetzung von Amelie Thoma unter dem Titel „Bevor ich es vergesse“ 2024 im Luchterhand Literaturverlag erschienen. Wiebke Puls hat seine Individualität im Umgang mit einem universalen Moment so begeistert und berührt, dass sie den Text nun als Solo im Schauspielhaus aufführt, in dem sie spielerisch den verzweifelten – und manchmal auch todkomischen – Ausnahmesituationen des Abschiednehmens nachgeht. „Sie haben gesagt, du musst klar Schiff machen, die schönen Sachen rauspicken, entscheiden, was Du behalten willst, und den Rest loswerden. Und zwar hopp, hopp. Das wird Dir garantiert helfen.“ – Anne Pauly Uraufführung, Premiere: 8.10.2025 Outer Eye: Verena Regensburger Hörspielproduktion: Johann Jürgen Koch, Wiebke Puls Audiodesign: Johann Jürgen Koch Sounddesign: Jonathan Hanisch Musik: Peter Pichler Requisite: Stefan Leeb, Julia Molloy Lichtdesign: Wolfgang Eibert Dramaturgie: Matthias Günther