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Ahnung einer Utopie
Samstag, 28. November 2026 · 20:00Münchner Kammerspiele – Werkraum
Auf kammerspiele öffnenKonzert, Vortrag und Gespräch mit Frank Apunkt Schneider und Frau Kraushaar über Pop, Widerstand und Haltung für Erwachsene.
Worum es geht
Konzert, Vortrag und Gespräch mit Frank Apunkt Schneider und Frau Kraushaar zu Pop, Widerstand und Haltung In seinem 2019 erschienenen Text „Utopische Gegenwart: Das Pop-Versprechen“ fragt der Poptheoretiker Frank Apunkt Schneider, was vom utopischen Versprechen des Pop geblieben ist: von der Idee, dass Musik und Subkultur einen Vorgeschmack auf ein anderes Leben geben können. Pop ist dabei mehr als ein Musikgenre – er kann ein Raum für Haltung, Gemeinschaft und die Erprobung anderer Möglichkeiten sein. Schneider ist Plattenladenbetreiber, Mitherausgeber der Zeitschrift testcard und Autor u.a. von „Als die Welt noch unterging“. An diesem Abend treffen seine Gedanken auf die Musik von Frau Kraushaar, die Stücke aus ihren Alben Kartoffel, Gurke Ahnung und Bella Utopia spielen wird. Frau Kraushaar ist seit Jahren ein ewiger Geheimtipp: mit treuer Fangemeinde, und einer Musik, die vielleicht einfach zu eigenwillig und zu kraus für den Mainstream ist. Zum Glück. Sie studierte beim Fluxuskünstler Claus Böhmler, lebt und arbeitet in Hamburg zwischen Golden Pudel, Galerien und Off-Orten. Im Anschluss kommen beide nochmal miteinander ins Gespräch. Über Punk und Pop, über Musik als Gegenentwurf und über die Frage, welche Freiräume Kunst heute schaffen kann. Welche Formen von Gemeinschaft sind möglich? Wo können wir uns der Logik des Bestehenden entziehen? Und wie können wir – gerade in einer Zeit, in der rechte Positionen immer stärker werden – Räume schaffen, in denen andere Vorstellungen von Gesellschaft und Zukunft entstehen können?



