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Lebensgeschichten sichtbar machen

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Lebensgeschichten sichtbar machen

Samstag, 14. November 2026 · 10:00NS-Dokumentationszentrum MünchenGratis

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Eine zweitägige Schreibwerkstatt für Angehörige von NS-'Euthanasie'-Opfern zur Verarbeitung von Dokumenten in Erzählungen.

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Worum es geht

Zweitägige Schreibwerkstatt mit Robert Domes Betty Hecht mit ihrer Tochter Edith, die 1944 in der ‚Kinderfachabteilung‘ der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar ermordet wurde, Aufnahme um 1940 | © Privatbesitz Sie sind als Angehörige eines Opfers der NS-‚Euthanasie‘ auf Spurensuche und haben Dokumente gesammelt? Sie fragen sich, wie aus den nüchternen Akten eine lebendige Geschichte werden soll? Wie Sie Struktur und Ordnung in das Material bekommen? Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen oder stecken beim Schreiben fest? Diese Probleme sind lösbar: einerseits durch Handwerk, das jeder lernen kann, andererseits durch kreative Methoden. Beides wird in unserer Schreibwerkstatt vermittelt. Wir befassen uns mit dem biographischen Schreiben, das auf Tatsachen beruht. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Leben, das hinter den Fakten steckt. Wir lernen, wie wir unserer Geschichte ein Gerüst und eine Form geben, wie wir einen roten Faden entwickeln, den Stoff ordnen und mit Leben füllen. Schließlich üben wir das Handwerk des Schreibens. Dabei geht es um Verständlichkeit, um die Wirkung der Worte, um Satzbau, Sprache und Stil. In praktischen Übungen erarbeiten wir dafür einen Werkzeugkasten. Für die Teilnahme ist keine Schreiberfahrung notwendig. Sinnvoll ist es, wenn die Teilnehmenden eigene Texte, Ideen oder recherchiertes Material mitbringen. Mit Robert Domes, Autor von Nebel im August. Die Lebensgeschichte des Ernst Lossa , und einer historischen Einführung von …

Mehr im Programm: NS-Dokumentationszentrum München