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Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen

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Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen

Montag, 16. November 2026 · 19:00NS-Dokumentationszentrum MünchenGratis

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Kostenloser Vortrag über die Verbindungen zwischen NS-Verbrechen und Hirnforschungssammlungen.

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Worum es geht

Mit Patrick Cramer, Philipp Rauh, Max Buschmann, Ulrike Martha Zimmermann und Maike Rotzoll Das Denkmal Never Forget im Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt/M. erinnert an Opfer der ‚Euthanasie‘-Verbrechen. | © MPI Hirnforschung, Norbert Miguletz Die Zusammenhänge zwischen der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und wissenschaftlichen Sammlungen wurden lange Zeit ausgeblendet. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch und die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in München beschafften sich in der NS-Zeit Tausende von Gehirnpräparaten, um an ihnen zu forschen. Die damals angelegten Sammlungen gingen nach Kriegsende auf die Max-Planck-Institute für Hirnforschung und für Psychiatrie über. Die Menschen, deren Gehirne noch jahrzehntelang ohne ihre Zustimmung der Wissenschaft dienten, waren zu einem großen Teil Opfer der NS-‚Euthanasie‘, der systematischen Ermordung von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Weitere Präparate stammten von jüdischen und nicht-jüdischen Opfern der deutschen Besatzung in Polen, von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter*innen und Opfern der NS-Justiz. Eine internationale unabhängige Gruppe von Historiker*innen hat diese Geschichte in einem von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Projekt umfassend untersucht sowie die Namen und Schicksale von mehr als 1900 Opfern recherchiert und damit die Grundlage für die würdige Bestattung der menschlichen Überreste auf dem Münchner …

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