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16GB: Tischtennisplattenpolitik

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16GB: Tischtennisplattenpolitik

Donnerstag, 5. November 2026 · 19:00Theater an der Parkaue

Auf parkaue öffnen

Uraufführung eines Theaterstücks über jugendliche Geschwister, die an einer Tischtennisplatte ihr Leben und ihre Familie filmen.

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Worum es geht

über das Unbehagen weicher Hände von Zehra Sönmez Premiere, Uraufführung Schon mal Tischtennisplatte gechillt? Auf der Tischtennisplatte in Andaçs und Cerens Viertel wird gefeiert, gelacht und gestritten. Hier entstehen Songs, gefälschte Entschuldigungsbriefe und jetzt drehen die beiden Geschwister hier einen Film. Auf der 16-GB-Speicherkarte, die ihnen ihre Eltern zum Abi geschenkt haben. Ein Film über ihr Leben, ihre Familie, ihre Welt. Über alles, was sie geprägt hat. Wie ihre Mutter, die immer arbeiten musste und deshalb raue Hände hat. Ihr Film ist eine Hommage an all die rauen Hände um sie herum – weil es sonst nie um sie geht, außer es gibt ein Problem. Und während sich die 16 GB füllen und Andaç und Ceren durch ihren Film sichtbar machen, was viel zu oft unsichtbar bleibt, stellen sie fest: In Deutschland sind raue Hände die wertvollsten und wertlosesten zugleich. Zehra Sönmez’ Debüt, das 2024 mit dem Berliner Stückepreis für junges Publikum des Landes Berlin am Theater an der Parkaue ausgezeichnet wurde, stellt die eindringliche Frage: Wessen Geschichten gehören zum „deutschen Wir“? Das Stück ruft aus junger postmigrantischer Perspektive zur Solidarität auf und wird von Regisseur Till Doğan Ertener mit großer Direktheit, kraftvollen Beats und Live-Kamera auf die Bühne gebracht. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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