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2101 – Future Ceramics. Tischkultur der Zukunft
Bis 28. FebKunstgewerbemuseum
Auf smb öffnenStudentische Arbeiten über zukünftige Essrituale und Tischkultur, gezeigt im Kunstgewerbemuseum.
Worum es geht
Wie werden die Menschen in Zukunft leben? Und wie werden sie essen und trinken, welche alltäglichen Rituale der Tischkultur könnten sich im Jahr 2101 entwickeln? Mit diesen Fragen haben sich Studierende der Universität der Künste (UdK) im Rahmen des Seminars „2101 – FUTURE CERAMICS | Tischkultur der Zukunft“ unter der Leitung von Prof. Julia Läufer intensiv beschäftigt. Zwölf Arbeiten sind nun im Berliner Kunstgewerbemuseum (KGM) zu sehen. Anhand spekulativer Szenarien entwarfen die Studierenden experimentelles Geschirr, das mögliche zukünftige Formen des Zusammenlebens widerspiegelt. Neben klassischen Designprozessen nutzten die Studierenden auch KI-gestützte Werkzeuge, um ihre Zukunftsvisionen zu visualisieren und zu erzählen. Keramik, insbesondere Porzellan, diente dabei als zentrales Material, das wegen seiner Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und kulturellen Bedeutung ausgewählt wurde. Häufig spielen in den Visionen der Studierenden Rituale eine Rolle: Das Zusammenkommen in der Familie gewinnt an Bedeutung, ebenso das zeremonielle gemeinsame Speisen und Trinken. Im Kontext und als Reaktion auf mögliche künftige Klimakatastrophen, die soziale Entfremdung in verdichteten Megacities oder die Vereinsamung im digitalen Zeitalter entwarfen die Studierenden Trinkgeschirr mit Klangcodes, Gefäße zur rituellen Zubereitung von Tee, ein Service, das zum Teilen einlädt, oder ein Stapelgeschirr für neuartige Nahrungsmittel wie Gelees, Algen oder Insekten. Auch Trinkpokale, Duftgefäße und …

