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Zinn vom Mittelalter bis zum Jugendstil
Bis 4. OktSchloss Köpenick
Auf smb öffnenSonderausstellung zur Verwendung von Zinn im Kunstgewerbe vom Mittelalter bis zum Jugendstil, für kunsthistorisch Interessierte.
Worum es geht
Zinnobjekte sind als integraler Bestandteil der europäischen Kulturgeschichte im Kunstgewerbe weitverbreitet und dennoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Das Berliner Kunstgewerbemuseum zeigt in seiner Dependance in Schloss Köpenick eine Sonderausstellung, die das Zinn in seiner Verwendung vom Mittelalter bis in den Jugendstil verfolgt. Anhand von ca. 100 Kunstwerken wird dabei nicht nur die Entwicklung vom Sakralobjekt zum Gebrauchsgegenstand verdeutlicht, sondern auch die komplizierte Nutzung des Materials in der Möbelkunst Einer der prominentesten Vertreter dieser sogenannten Boullemöbel ist der Kunsttischler Johann Daniel Sommer, der Ende des 17. Jahrhunderts im württembergischen Künzelsau tätig war. In seinen Möbeln fügen sich Schildpatt, Horn und Zinn zu einem Dekor, der die Nähe zur Malerei und Goldschmiedearbeit aufweist. Eine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin Angebote und Veranstaltungen Erwachsene © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Hans Joachim Bartsch Zinn – Vergessenes Metall, vergessene Pracht So 04.10.2026 15:00 Uhr Schloss Köpenick Öffentliche Führung Schulen & Kindertagesstätten Von A bis Zinn Workshop © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Hans Joachim Bartsch Zinn – Ein Metall mit spannenden Geschichten Ausstellungsgespräch © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Saturia Linke Zinn – Vom Rohstoff zum Kunstwerk Ausstellungsgespräch

