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Dioskuren – Der geschenkte Tag
Bis 14. MärzNeues Museum
Auf smb öffnenEine zeitgenössische Kunstpräsentation im Treppenhaus über den Mythos der Dioskuren und die Sterblichkeit.
Worum es geht
Die Treppenhalle des Neuen Museums bietet mit dieser Sonderpräsentation einen Dialog über Zeit, Sterblichkeit und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Zeitgenössische Kunst trifft auf historischen Raum, nimmt Bezug auf antike Vorbilder und gibt eine moderne Adaption der klassischen Rezeption des Mythos der Dioskuren, die auf ewig zwischen Tod und Leben wandeln. Ausgangspunkt: Der Mythos Die beiden ungleichen Zwillinge Kastor und Polydeukes – Söhne der schönen Königstochter Leda – wurden in einer Nacht von unterschiedlichen Vätern gezeugt, Kastor von Ledas Gemahl, dem spartanischen König Tyndareos, Polydeukes hingegen vom Gott Zeus, der Leda in Gestalt eines Schwanes erschienen war. Während Kastor als Sohn zweier Menschen sterblich ist, verleiht Polydeukes´ göttlicher Vater ihm Unsterblichkeit. Die als Dioskuren bezeichneten Zwillinge bestehen gemeinsam Heldentaten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies und beim Kampf des Herakles gegen die Amazonen. Als der sterbliche Kastor getötet wird, bittet Polydeukes seinen Vater Zeus, ihm die Unsterblichkeit zu nehmen, damit er mit seinem Bruder gemeinsam in den Hades gehen kann. Zeus, gerührt von der über den Tod hinausgehenden Liebe der Zwillinge, stellt Polydeukes vor die Wahl, ewig jung zu bleiben, oder gemeinsam mit seinem Bruder einen Tag im Hades und einen auf dem Olymp zu verbringen, dabei aber zu altern und letztendlich auch zu sterben. Polydeukes wählt die Sterblichkeit und fortan wechseln beide täglich zwischen …




