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Richard Koch Quintet 'Rays of Light' (A/D)

MusikAb 12 JahrenDrinnen

Richard Koch Quintet 'Rays of Light' (A/D)

Freitag, 2. Oktober 2026 · 20:30Porgy & Bess25 €

Ein Jazzkonzert des neuen Quintetts von Trompeter Richard Koch mit dem Album 'Rays of Light'.

Worum es geht

Live & Stream Richard Koch: trumpet, compositions Fabiana Striffler: violin Valentin Butt: accordion Igor Spallati: bass Nora Thiele: frame drums Richard Koch did it again! Einer der eigenständigsten und unverwechselbarsten Jazz-Trompeter unsere Zeit ist zurück mit seinem vierten Studio-Album. Nach drei Quartett-Platten legt er uns nun als Bandleader ein neues Werk im neuen Quintett vor: „Rays Of Light“. Was die Besetzung und das Instrumentarium angeht, hätte man dieses akustische Werk auch schon im 19. Jahrhundert aufführen können. So hören wir Fabiana Striffler an der Violine, Valentin Butt am Akkordeon, Andreas Lang am Kontrabass, Nora Thiele an den Frame-Drums und Richard Koch an seiner Trompete. Allerdings sind Kochs Kompositionen durchsetzt von der transatlantischen Geschichte der Pop-Musik der gut letzten 150 Jahre: Vom American Folk Book zum Internet-Radio – und zurück zum Dorffest in seine Wahlheimat Wustermark, von wo aus er mit der Regionalbahn immer schnell in die Jazz-Hauptstadt Berlin reisen kann. In einer Zeit, in der das transatlantische Verhältnis politisch zu kippen droht, kommen Kochs „Rays Of Light“ gerade recht, um dem ganzen Wahnsinn auch als musizierender Europäer kulturell etwas entgegenzusetzen. Denn ist es ja gerade in der Musik besonders offenkundig, wie sich unsere kulturelle DNA gleicht und sich immer wechselseitig beeinflusst hat. So wie eben durch alle möglichen Spielarten der europäischen Folk- und Salonmusik, gekreuzt mit afroamerikanischen und orientalischen Einflüssen – geprägt vom Christentum über den Islam bis hin zum Voodoo – eine magische, erdumspannende, kreolische Musik entstanden ist: Der Jazz. Und dabei haben wir jetzt noch nicht mal über Bach, Dylan oder die Beatles gesprochen. Kochs Stücke im Jahre 2025 lassen sich genauso wenig einer spezifischen Region oder Tradition zuordnen: Es ist Musik, die in die österreichischen Alpen ebenso passt, wie in die Provence oder nach New Orleans. Sie ist urban wie ländlich vers

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