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Philip Bradatsch

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Philip Bradatsch

piatok 2. októbra 2026 · 20:00Heppel & Ettlich

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A concert by singer-songwriter Philip Bradatsch presenting his new album and songs.

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O podujatí

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Philip Bradatsch Ich bin eine Bewegung Philip Bradatsch kehrt zurück. Mit neuem Album, neuer Gitarre und ganz besonderen Songs. „In der letzten Kneipe dieser Welt, ein versiffter Schuppen mit klebrigem Tresen, dringt diesiges Licht durch Mauerritzen, Sand rieselt von der Decke. Zwischen langen, blonden Haaren, unter dem Hut, singt jemand: „Ich habe einen Mann getötet, weil ich‘s in einem Song gehört hab“. Das klingt fast so, als würde da jemand seine Abrechnung machen. Ein Gerichtsprozess als finale Desillusion zwischen ihm, der Welt, vielleicht – der Liebe? Und: der Musik. Sie, für die er fast sein ganzes Leben lang hunderte Konzerte im Jahr spielte, die Musik, die ihn anzündete und schließlich ausbrannte. Philip Bradatsch – Gitarrenkünstler, Folksänger, Zigarettenprediger, Säuselpoet, – hatte gerade einige Jahre des kreativen Stillstands überlebt und derweil alle Gitarren besessen, die man besitzen konnte. Alles, was Rang und Namen hat, war durch seine virtuosen Hände gewandert, nur um ihn nach wenigen Wochen wieder zu langweilen. Alle hatte er sie wieder verkauft. Und so fuhr er mit nichts als seiner verkohlt-trockenen Stimme Richtung Hamburg, zu seinem Stammproduzenten, auf dem Weg zu seinem neuen Album, zu „Ich bin eine Bewegung“, das am 11. September 2026 erscheinen wird. Doch er würde nicht alleine ankommen. Er würde einen Abstecher machen zu einer Gitarre, von der er wenige Wochen zuvor in einer Kleinanzeige las. Eine „Recording King“-Gitarre aus dem Jahr 1936, wertvoll, rar, ein Produkt des damals wirtschaftlich angeschlagenen „Gibson“-Konzerns, der bis heute zu den führenden Gitarrenherstellern der Welt gehört. Eine baugleiche Gitarre hatte einem von Bradatschs Kindheitshelden gehört: Robert Johnson. Bradatsch holte sie auf halbem Weg nach Hamburg ab. Sie ist Inspiration, Werkzeug, Stilmittel und kreative Einschränkung von „Ich bin eine Bewegung“. Ihrer altersbedingten Fragilität wegen, muss Bradatsch sie tiefer spielen, runtergestimmt, um den Gitarrenhals nicht zu sehr zu belasten. Sie schwingt dadurch länger, tiefer und doch so trocken wie eine Endzeitwüste, in der nur noch eine alte Bar aus Holzbrettern steht. Endzeit, Apokalypse, Katastrophe – Wie die Zeit, aus der diese Gitarre stammt; wie das Datum, an dem dieses Album erscheint; wie sich die Welt für viele Menschen gerade anfühlt; eben danach klingt Bradatsch auf diesem intimen Album. Als sei er der letzte Überlebende und würde nur ungläubig den Kopf schütteln. Bradatsch lädt zu einem letz

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