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The Middle of Europe. What's going on with it?
Die Mitte Europas. Was ist mit ihr los?
pondelok 5. októbra 2026 · 19:00Literaturhaus
Otvoriť na inmuenchenA literary discussion evening for adults with two Central European writers on democracy and culture in Czechia and Slovakia.
O podujatí
Prekladám do slovenčiny…
Die Mitte Europas. Was ist mit ihr los? Radka Denemarková und Michal Hvorecký sprechen über die Rolle der Literatur und die aktuelle Lage in Tschechien und der Slowakei. Dreißig Jahre nach der Samtenen Revolution stehen Tschechien und die Slowakei erneut vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Wie verändern sich Demokratie, Öffentlichkeit und Kultur in Zeiten politischer Polarisierung? Welche Rolle können Schriftsteller*innen und Kulturschaffende spielen und welche Kraft kann Literatur gerade jetzt entfalten? Ein Abend mit zwei der wichtigsten literarischen Stimmen Mitteleuropas über eine Region im Wandel und die Frage, wie Kultur dazu beitragen kann, demokratische Gesellschaften lebendig zu halten. Podiumsgespräch Moderation: Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung). Radka Denemarková , geboren 1968, tschechische Autorin, Essayistin und Übersetzerin deutscher Literatur, lebt in Prag. In Deutschland wurde sie mit ihrem preisgekröntem Roman Ein herrlicher Flecken Erde (DVA 2019; Peníze od Hitlera , Host 2026) bekannt. Auch für ihre weiteren Werke, wie Ein Beitrag zur Geschichte der Freude (Hoffmann und Campe 2019; Příspěvek k dějinám radosti , Host 2014) oder Stunden aus Blei (Hoffmann und Campe 2022; Hodiny z olova , Host 2018), bekam sie, oft gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Eva Profousová, zahlreiche Preise, zuletzt den Franz-Kafka-Preis Odradek 2024. 2023 wurde sie in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen. Ihr aktueller Roman Schokoladenblut ( Čokoládová krev , Host 2024) erscheint 2026 bei Hoffmann & Campe in der Übersetzung von Eva Profousová. Anhand der Schicksale der Schriftstellerinnen Božena Němcová und George Sand und des Industriellen J. D. Rockefeller macht sie auf die bereits seit dem 19. Jahrhundert bestehenden Fragen des Nationalismus, Chauvinismus und der Menschenrechte sowie der Macht des Geldes aufmerksam. Michal Hvorecký , geboren 1976, slowakischer Schriftsteller und Journalist, lebt in Pressburg/Bratislava. Sein Werk wurde mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet, er war unter anderem Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. Regelmäßig schreibt er für die slowakische SME , die FAZ , Die Zeit und zahlreiche andere Zeitschriften. In seiner Heimat engagiert er sich für den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen. Auf Deutsch sind von ihm u. a. im Tropen Verlag/Klett-Cotta die Romane Tod auf der Donau (2012; Dunaj v Amerike 2010), Troll (2018; Trol 2017) oder Tahiti Utopia (2021;