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Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz
Bis 8. NovMuseum Villa Stuck5 € – 9 €
Ausstellung über Flucht, Trauma und Sehnsucht in Malerei, Fotografie und Skulptur, für erwachsene Besucher.
Worum es geht
Zehn Leben Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz 15.5.2026 - 8.11.2026 Kuratiert von Anne Marr Eine Ausstellung des Museums VILLA STUCK. Delschad Numan Khorschid: Himmel. Fotografie. Irak, 2023 Flucht, Trauma und Sehnsucht sind die zentralen Themen der Ausstellung „Zehn Leben“ von Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz im Museum Villa Stuck. Delschad Numan Khorschid, Ensemblemitglied des Münchner Residenztheaters, verarbeitet die traumatischen Erinnerungen an seine einsame Flucht als Kurde aus dem Irak nach Deutschland in Gemälden, Fotografien und Texten. Jan-Hendrik Pelz macht mit großformatigen, meist fotorealistischen Gemälden und Skulpturen auf migrantische Schicksale und die damit verbundenen Traumata aufmerksam. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Debatten, in denen Migration häufig auf Zahlen sowie Zurückweisungs- und Beschränkungsforderungen reduziert wird, eröffnet diese Ausstellung einen Raum für Empathie und Verständnis. In dem derzeitigen Klima des Unerwünschtseins sind die Werke dieser Ausstellung ein bewegender und kraftvoller Aufruf zu mehr Menschlichkeit. Der Autor, Schauspieler und Künstler Delschad Numan Khorschid wurde Anfang der 1980er Jahre im Norden des Irak geboren; seine Familie gehörte zur kurdischen Minderheit. Während der sogenannten „Anfal-Operation“ Ende der 1980er Jahre, einem unter dem Baath-Regime von Saddam Hussein verübten Genozid an den Kurden, verlor er seinen Vater und große Teile seiner Familie. Auch …



