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Pfarrer Rainer Maria Schießler liest „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma

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Pfarrer Rainer Maria Schießler liest „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma

štvrtok 17. decembra 2026 · 20:00Loisachhalle Wolfratshausen

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Pfarrer Rainer Maria Schießler liest „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma Heilige Nacht Eine Weihnachtslegende nach Ludwig Thoma Mit Pfarrer Rainer Maria Schießler , musikalisch begleitet vom Dreigsang Geschwister Siferlinger und Matthias Pürner (Ziach) mit den ursprünglichen Heilige-Nacht-Gesängen von Ludwig Thoma Spielzeit ohne Pause: ca.70 Mn. Der große Volksdichter schrieb seine lyrisch-bayrische Weihnachtsgeschichte 1916 auf seiner geliebten ‚Tuften‘ überm Tegernsee. Die Verse erzählen schlicht und eben deshalb zu Herzen gehend die biblische Mär, wie sie wohl über Generationen am Heiligen Abend in den bäuerlichen Stuben zu hören war. Erinnerungen werden wach: an eine warme Stube, an Plätzchengeruch, an die Geborgenheit der Kinderjahre. Ludwig Thoma „Jetzt, Leuteln, jetzt loost’s amal zua! … Kimmt die heilige Nacht. Und da Wald is aufgwacht, Schaugn de Has’n und Reh, Schaugn de Hirsch übern Schnee. Hamm sie neamad net gfragt, Hot’s eahr neamad net gsagt, Und kennan s‘ do bald, D‘ Muatta Gottes im Wald. Ludwig Thoma wurde als fünftes Kind eines Försters in Oberammergau geboren. Eines seiner populärsten Werke, die Lausbubengeschichten, erinnern zweifelsohne an die nicht immer einfachen und sicher auch nicht immer so lustigen Jahre seiner Kindheit. Thoma wollte – wie sein Vater – Förster werden und begann ein Studium der Forstwissenschaft in Aschaffenburg, brach es jedoch nach dem ersten Jahr ab und wechselte zur Rechtswissenschaft über, die er in München und Erlangen studierte. Von 1890 bis 1893 war er Rechtspraktikant in Traunstein. 1894 starb seine Mutter, im gleichen Jahr ließ er sich als Rechtsanwalt in Dachau nieder. Hier lernte er „seine Bauern“ kennen, die er in der Folgezeit so treffend beschrieb. 1897 zog er um nach München, wo er mit den Mitarbeitern der 1896 von Albert Langen gegründeten satirischen Wochenschrift Simplizissimus in Kontakt kam. Es folgten erste Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift unter dem Pseudonym „Peter Schlemihl“. 1899 gab er seine Tätigkeit als Rechtsanwalt auf und wurde fester Mitarbeiter des Simplizissimus, ein Jahr später dessen Chefredakteur. In den nächsten Jahren folgten Reisen durch Europa und eine rege schriftstellerische Tätigkeit. So verfasste er unter anderem die Theaterstücke „Die Medaille“ und „Die Lokalbahn“. 1905 heiratete er die 25-jährige auf den Philippinen geborene Tänzerin Marietta di Rigardo, genannt Marion, eine für damalige Zeiten emanzipierte junge Frau. Die Ehe hielt nicht lange, zu verschieden wa

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