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New Wunderkammer

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New Wunderkammer

štvrtok 8. októbra 2026konsum163 – urban gallery isar

A group art exhibition by four artists exploring imagination and longing through installations.

O podujatí

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New Wunderkammer Mela Diamant, Susa Beck, Petra Schott, Miriam Steinberg Ein Sehnsuchtsort zwischen Wirklichkeit und Imagination Es gibt Orte, die wir nie besucht haben und die uns dennoch vertraut erscheinen. Orte, die Erinnerungen wecken, ohne dass wir sagen könnten, woher wir sie kennen. Sie sind voller Rätsel, voller Schönheit, voller Überraschungen. Vielleicht tragen wir sie seit unserer Kindheit in uns – als Sehnsucht nach einer Welt, in der Neugier wichtiger ist als Gewissheit und Entdecken wichtiger als Erklären. NEW WUNDERKAMMER ist ein solcher Ort. Den Ausgangspunkt bildet der monumentale Wal der Wiener Künstlerin Mela Diamant. Mit seiner schwebenden Leichtigkeit scheint er die Schwerkraft außer Kraft zu setzen und verändert augenblicklich die Wahrnehmung des gesamten Raumes. Seit Jahrhunderten gilt der Wal als Sinnbild für das Unbekannte, für die Tiefen des Meeres und für jene Geschichten, in denen Wirklichkeit und Mythos untrennbar miteinander verbunden sind. Hier wird er zum stillen Begleiter einer Reise durch die Ausstellung – kraftvoll, poetisch und zugleich überraschend verletzlich. Aus seiner Umgebung entwickelt sich eine organisch wachsende Landschaft aus Moosen, Farnen und Pflanzen. In diese lebendige Topografie integriert Susa Beck ihre skulpturalen Arbeiten. Nach vielen Jahren, in denen sie vor allem mit außergewöhnlichem Schmuck internationale Aufmerksamkeit erlangte, überträgt sie ihre unverwechselbare Formensprache erstmals konsequent in den freien Raum. Ihre Werke wirken wie Fundstücke einer unbekannten Flora oder Fauna – kostbar, organisch und zugleich zeitlos. Sie scheinen weniger geschaffen als entdeckt worden zu sein und lassen die Grenzen zwischen Natur und Kunst bewusst verschwimmen. Den malerischen Gegenpol bildet Petra Schott mit ihrem Werkzyklus „Carpet of Life“. Ihre großformatigen Arbeiten öffnen Bildräume, die sich nicht auf einen einzigen Gedanken reduzieren lassen. Schicht um Schicht entstehen Strukturen, Spuren und Farbwelten, die Erinnerungen ebenso hervorrufen wie neue Assoziationen. Ihre Malerei erzählt keine Geschichten im klassischen Sinn. Sie lädt dazu ein, eigene Geschichten entstehen zu lassen – ein visueller Denkraum, der sich mit jeder Betrachtung verändert. Mit den „Fotones“ von Miriam Steinberg erhält die Ausstellung schließlich eine weitere Dimension. Licht wird hier nicht nur zum Mittel der Fotografie, sondern selbst zum eigentlichen Thema. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Sichtbarkeit und Imaginatio

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