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"The Land of Cockaigne" by Pieter Bruegel the Elder and its acquisition history – an example of Jewish patronage in the early 20th century
"Das Schlaraffenland“ von Pieter Bruegel d. Ä. und seine Erwerbsgeschichte – Ein Beispiel jüdischen Mäzenatentums zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Do 31. 1Alte Pinakothek6 € – 9 €
A cabinet exhibition on Bruegel's painting and its acquisition history linked to Jewish patronage in early 20th century Munich.
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Kabinett 7 ALL EYES ON setzt inmitten der Galerie ein Werk oder eine Werkgruppe, eine bedeutende Künstlerpersönlichkeit oder künstlerische Position, Gastauftritte einzelner Leihgaben, wichtige Restaurierungen oder Neuerwerbungen in Szene. Die künstlerischen wie technischen Qualitäten der Gemälde, Inhalt und Bedeutung, ihre Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie ihre Schöpfer werden im Kontext der Sammlung beleuchtet. Auf diese Weise eröffnen sich neue, aktuelle Perspektiven und vielfältige Einblicke in die Forschungsarbeit an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Schon zu ihrer Entstehungszeit waren Werke von Pieter Bruegel d. Ä. hoch begehrt. Zu den wichtigsten Sammlern zählte Kaiser Rudolf II. in Prag, der auch das „Schlaraffenland“ besaß. Heute gehört es zu den Hauptwerken der Alten Pinakothek. Aber wie gelangte es nach München? Die Präsentation zeichnet den Weg des Gemäldes aus der Sammlung von Richard von Kaufmann über die Versteigerung 1917 bei Paul Cassirer und Hugo Helbing in die Alte Pinakothek nach. Mehrere der Personen, die den Erwerb des "Schlaraffenlandes" für die Alte Pinakothek ermöglichten, wurden während der Zeit des Nationalsozialismus als jüdisch verfolgt, ausgegrenzt und ermordet. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Mäzene der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die wesentlich zum Ausbau der bayerischen Kunstsammlungen beitrugen. An ihr Engagement erinnert diese Präsentation. Wir danken der Herbert Schuchardt-Stiftung für die Förderung …





