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Sensing Sites: Koloniales Gedächtnis in Bayern

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Sensing Sites: Koloniales Gedächtnis in Bayern

Sensing Sites: Koloniales Gedächtnis in Bayern. Wissensordnungen, Sammlungen und Leerstellen

Samstag, 28. November 2026 · 19:00Münchner Kammerspiele – Habibi Kiosk

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Ein Diskursabend mit Vorträgen über Bayerns koloniale Verflechtungen, Erinnerungskultur und Restitution.

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Worum es geht

Ein Diskursabend mit Ibrahima Sene und Holger Stoecker Ibrahima Sene, Germanist und Historiker für afrikanische Geschichte, beleuchtet im ersten Vortrag des Abends die kolonialen Verflechtungen Bayerns und befasst sich mit Schwarzer Geschichte sowie afrikanischen Perspektiven als Teil einer zeitgemäßen inklusiven Erinnerungskultur. Seine Arbeit zeigt, wie koloniale Vergangenheit bis in die Gegenwart nachwirkt und welche Rolle lokale Erinnerungsorte bei der Sichtbarmachung von Leerstellen spielen. Dabei verbindet er historische Forschung mit aktuellen Debatten um Dekolonisierung, Restitution und gesellschaftliche Teilhabe. Anschließend spricht Holger Stoecker über koloniale Provenienzen in der Staatssammlung für Anthropologie München. Ausgehend von den Sammlungsbeständen fragt er, welche Geschichten wissenschaftliche Sammlungen über koloniale Gewalt, Wissensproduktion und den Erwerb menschlicher Überreste und anderer Objekte erzählen. Sein Beitrag zeigt, wie Provenienzforschung verborgene Zusammenhänge sichtbar macht und neue Perspektiven auf den Umgang mit kolonialem Erbe, Erinnerungskultur und Restitution eröffnet.

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