
LernenMuseen & SehenswertesAb 16 JahrenDrinnen
Unbeglichene Schulden?
Mittwoch, 25. November 2026 · 18:30Deutsches Historisches Museum (Pei-Bau)Gratis
Auf dhm öffnenEine Podiumsdiskussion über das wirtschaftliche Erbe der NS-Besatzung und heutige Reparationsdebatten für Erwachsene.
Worum es geht
Eintritt frei Die Ausbeutungspolitik der deutschen Besatzung – Raub, Zerstörung, Zwangsarbeit und Mord – hinterließ in den betroffenen Ländern tiefe Wunden. Wie prägte dies die Nachkriegsökonomie Europas auf lange Sicht? Wie werden heutige Reparations- und Restitutionsforderungen diskutiert? Im Gespräch: Bartosz T. Wieliński, Journalist und stellvertretender Chefredakteur der Gazeta Wyborcza, Isabel Heinemann , Historikerin und Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin, und Peter Müller , Präsident der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut, ehemaliger Ministerpräsident des Saarlandes und Richter des Bundesverfassungsgerichts Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Europa endeten vor mehr als 80 Jahren. Doch die damit verbundenen Gewalterfahrungen prägen die europäischen Gesellschaften bis heute. Auf Einladung des ZWBE diskutieren prominente Stimmen diese Auswirkungen in Bezug auf aktuelle politische Konflikte, wirtschaftliche Langzeitentwicklungen, gesellschaftliches Zusammenleben, Kultur und Formen der Erinnerung. Eine Gesprächsreihe des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ (ZWBE) Moderation: Sabine Adler (Deutschlandfunk) Ort: 2. OG im Pei-Bau, DHM Veranstaltung in deutscher Sprache, teils mit Simultanübersetzung Teilnahme: vor Ort oder per Livestream (die Veranstaltung wird per Video aufgezeichnet) Livestream





