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Ulay, Ulay & Abramović
Samstag, 28. November 2026Neue Nationalgalerie
Auf smb öffnenEine Ausstellung über Ulays bahnbrechendes Konzeptkunstwerk und seine legendäre Intervention in der Neuen Nationalgalerie, für kunstinteressierte Erwachsene.
Worum es geht
Vor fünfzig Jahren, am 12. Dezember 1976, „stahl“ Ulay Carl Spitzwegs Der arme Poet (1839) aus der Neuen Nationalgalerie und brachte das Gemälde in die Wohnung einer sogenannten Gastarbeiterfamilie nach Berlin-Kreuzberg. Ein halbes Jahrhundert später greift die Neue Nationalgalerie diese grenzüberschreitende Intervention mit der Ausstellung „Ulay, Ulay & Abramović“ auf und bringt Ulays Werk an den Ort zurück, an dem eine seiner bedeutendsten Aktionen stattfand. Ulay gilt als einer der bedeutendsten deutschen Konzeptkünstler, ist einem breiteren Publikum in Deutschland jedoch bis heute weitgehend unbekannt. Die Ausstellung gibt Einblick in Ulays frühes künstlerisches Schaffen, darunter „S’he “ (1973–1974), eine Serie intimer Selbstporträts, die sich mit Identität und Transformation auseinandersetzt, sowie „FOTOTOT“ (1976), bei der unbelichtete bzw. nicht fixierte Fotografien unter Lichteinwirkung allmählich verschwinden. Die Arbeit ist Teil einer umfassenderen Reihe von Experimenten, in denen Ulay die vermeintliche Objektivität, Dauerhaftigkeit und den Beweischarakter des fotografischen Bildes hinterfragt und die Grenzen der Fotografie hin zur Performance und zu anderen Formen künstlerischer Aktionen erweitert. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung die einzigartige Zusammenarbeit zwischen Ulay und Marina Abramović über einen Zeitraum von zwölf Jahren, von 1976 bis 1988. „Der arme Poet“ kehrt zurück Im Zentrum der Ausstellung steht Ulays Aktion von 1976 und deren …
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