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Sachsenhausen. Das Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt Berlin
Dienstag, 27. Oktober 2026 · 19:00Topographie des TerrorsGratis
Auf topographie öffnenEine Buchvorstellung von Günter Morsch über die Geschichte des KZ Sachsenhausen für Erwachsene.
Worum es geht
Das KZ Sachsenhausen, 1936 von Häftlingen errichtet, nahm innerhalb des gesamten Systems der nationalsozialistischen Konzentrationslager eine besondere Stellung ein: als zentrales Modell- und Schulungslager der SS, als größtes Lager bei Beginn des Zweiten Weltkriegs und als Verwaltungszentrum des gesamten KZ-Terrors. Mit seinem gerade erschienenen Buch Sachsenhausen. Das Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt Berlin (2026) legt Günter Morsch eine Gesamtdarstellung vor, von den Anfängen des Konzentrationslagers bis zur Befreiung der Häftlinge 1945. Die chronologische Erzählung wird ergänzt durch spezielle Kapitel zur „Konzentrations-lager-SS in Oranienburg und Sachsenhausen“, zu den „Häftlingen“ und zum „Mord und Massenmord“. Auch zahlreiche Biografien von Opfern und Tätern sowie Berichte von Zeitzeugen sind integriert. Deutlich wird, dass das KZ Sachsenhausen nicht nur Internierungs- und Arbeitslager, sondern auch Tatort zahlreicher geplanter und mit größter Brutalität realisierter Mord- und Massenmordaktionen war, durch die die Mehrzahl der etwa 45.000 Opfer, unter ihnen vor allem sowjetische Kriegsgefangene und Juden, ums Leben kamen. Günter Morsch war von 1997 bis 2018 Di


