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Turtle Collective – haunted

Kunst & HandwerkMusikAb 16 JahrenDrinnen

Turtle Collective – haunted

Turtle Collective - haunted

Sonntag, 8. November 2026Feierwerk München

Auf inmuenchen öffnen

Ein interdisziplinärer Vernissage-Abend mit Fotografie, Klaviermusik und Text rund um eine Haunted-House-Installation, für Erwachsene.

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Worum es geht

Turtle Collective – haunted Im November öffnet das Turtle Collective erstmals seine Türen und beginnt mit einem Abend, der sich dem Verhältnis von Raum, Erinnerung und medialer Übersetzung widmet. VERNISSAGE 1 am 8.11.2026 Lilly Gladenbeck (Fotografie), Emma Passi (Piano) und Lara Wüster (Text) entwickeln gemeinsam eine interdisziplinäre Installation, in der ein verlassenes, heimgesuchtes (Puppen-)Haus zum Resonanzraum wird. Fotografie, Sprache und Musik stehen dabei nicht nebeneinander, sondern greifen ineinander: Bilder erzeugen Narration, Klänge verändern Wahrnehmung, Sprache öffnet neue Räume. Im Wechsel von Artist Talk, Lesung und Live-Piano-Konzert entsteht eine Arbeit über Anwesenheit und Abwesenheit, über Erinnerung, Projektion und die Frage, wie ein Ort durch unterschiedliche künstlerische Medien aktiviert werden kann. Im zweiten Teil des Abends präsentiert die Fotografin Louisa Cayenne Moreth (Fotografie) eine Arbeit über Frauen im Moment des Übergangs. Im Zentrum steht die Schwelle als räumliche wie symbolische Figur – als Zustand zwischen Innen und Außen, Bekanntem und Unbekanntem, Beharren und Veränderung. Außerdem präsentiert Eva Pabst ihren künstlerischen Mixed-Media-Prozess und die daraus entstandene Malerei zum Thema des Kollektivs. Die Vernissage eröffnet zugleich das Turtle Collective als Ausstellungsraum und bildet den Auftakt zum Ausstellungsmonat November. VERNISSAGE 2 am 21.11.2026 Charlotte Rohde (Bildende Kunst) und Lara Wüster (Text) präsentieren eine gemeinsam entwickelte historische Bild-Text-Installation, die von der Begegnung zweier deutscher Männer und ihren Erfahrungen während des Zweiten Weltkriegs ausgeht. Ausgangspunkt sind originale Briefe und Fotografien aus den Jahren 1942 und 1943 – geschrieben von der Ostfront und aus Casablanca nach Hause. Zwischen historischen Dokumenten, visueller Kunst und literarischem Text untersucht die Arbeit, wie nationalsozialistische Ideologie Beziehungen, Sprache und Selbstbilder durchdringt. Was bleibt unausgesprochen? Was wird selbstverständlich? Und wie lässt sich heute künstlerisch mit Dokumenten arbeiten, in denen persönliche Nähe und historische Gewalt untrennbar miteinander verbunden sind? Im zweiten Teil des Abends wird „Let Me Come With You – ‘Moonlight Sonata’, after the poem by Giannis Ritsos“ gezeigt. Inspiriert von Ritsos’ Moonlight Sonata folgt die immersive Arbeit der Künstlerin Christina Gerg einer älteren Frau in Schwarz, die aus einem verfallenden, von Erinnerungen erfül

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