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Das Pferd, das zu viel wusste
Dienstag, 10. November 2026 · 18:30Museum für Naturkunde BerlinGratis
Auf naturkunde öffnenEin Vortrag über die Parallele zwischen dem legendären „Klugen Hans“ und moderner KI, für wissenschaftsinteressierte Erwachsene.
Worum es geht
Freier Eintritt. Wie der kluge Hans zu Weltruhm kam und heute die KI entzaubert. Berlin im Sommer 1904: Jeden Tag strömen Schaulustige in einen Hinterhof am Prenzlauer Berg, um einem Pferd beim Denken zuzuschauen. Der kluge Hans kann rechnen, lesen und beantwortet Fragen mittels Hufklopfen. San Francisco im Herbst 2022: Jeden Tag gehen weltweit Millionen von Menschen online, um die künstliche Intelligenz Chat GPT auszuprobieren. Chat GPT kann Fragen beantworten, Gedichte schreiben und anregende Gespräche führen. Die beiden Ereignisse scheinen nichts gemeinsam zu haben, doch sie sind eng verknüpft. Heute gibt es hunderte von Facharbeiten über das «Clever-Hans-Problem» der KI. Im Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin Lilo Berg erzählt der Autor Reto U. Schneider von seinem Buch "Das Pferd, das zu viel wusste". Die Geschichte führt durch die Zirkusse und Varietés wilhelminischen Berlins, dann nach London und Washington, wo die frühen KI-Forscher arbeiten. Dabei zeigt sich, dass die Fragen nach der Intelligenz von Mensch, Tier und Maschine untrennbar verbunden sind. Schließlich geht es nach Kalifornien, wo 2022 Chat GPT den großen KI-Boom auslöst. Damit wird der kluge Hans endgültig zum Sinnbild für das größte Problem der künstliche Intelligenz. Ein Abend mit überraschenden Anekdoten, nie gesehenen Bildern, Chansons über denkende Tiere und Aufnahmen eines sprechenden Hundes.





