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All Eyes On: Bruegel's "Land of Cockaigne" and Its Acquisition History

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All Eyes On: Bruegel's "Land of Cockaigne" and Its Acquisition History

All Eyes On: Das "Schlaraffenland" von Pieter Bruegel d.Ä. und seine Erwerbsgeschichte

piatok 2. októbra 2026Alte Pinakothek

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A presentation tracing the acquisition history of Bruegel's famous painting via Jewish patronage in the early 20th century.

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All Eyes On: Das „Schlaraffenland“ von Pieter Bruegel d.Ä. und seine Erwerbsgeschichte Ein Beispiel jüdischen Mäzenatentums zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schon zu ihrer Entstehungszeit waren Werke von Pieter Bruegel d. Ä. hoch begehrt. Zu den wichtigsten Sammlern zählte Kaiser Rudolf II. in Prag, der auch das „Schlaraffenland“ (um 1567) besaß. Heute gehört es zu den Hauptwerken der Alten Pinakothek. Aber wie gelangte es nach München? Die Präsentation zeichnet den Weg des Gemäldes aus der Sammlung von Richard von Kaufmann über die Versteigerung 1917 bei Paul Cassirer und Hugo Helbing in die Alte Pinakothek nach. Mehrere der Personen, die den Erwerb des „Schlaraffenlandes“ für die Alte Pinakothek ermöglichten, wurden während der Zeit des Nationalsozialismus als jüdisch verfolgt, ausgegrenzt und ermordet. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Mäzene der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen , die wesentlich zum Ausbau der bayerischen Kunstsammlungen beitrugen. An ihr Engagement erinnert diese Präsentation. Das “Schlaraffenland” von Pieter Bruegel d. Ä. gehört zu den Publikumslieblingen der Alten Pinakothek. Wie kam dieses Hauptwerk in die Sammlung? Und wer waren die Vorbesitzer? Diesen Fragen widmet sich die neue Präsentation in der Alten Pinakothek. Sie richtet den Blick auf das jüdische Mäzenatentum, das seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die deutsche Museumslandschaft nachhaltig prägte. Das war auch in München der Fall – viele Akteure aus dem Bürgertum und aus dem Kunsthandel verhalfen 1917 der Alten Pinakothek zu dieser spektakulären Erwerbung. Noch heute begeistert das “Schlaraffenland” das Publikum mit seiner detailreichen und unterhaltsamen Darstellung eines paradiesischen Zustands, der zugleich eng mit menschlichen Lastern verknüpft ist. Zur Geschichte dieses Gemäldes und seiner Erwerbung für die Alte Pinakothek gehört aber auch die andere Seite, die ebenfalls erwähnt werden muss. Seit kurzem wird in der Alten Pinakothek auch der eng mit dieser Geschichte von Ermordung, Verfolgung und Entrechtung verknüpfte Aspekt des Kulturgutverlustes thematisiert: Im Eingangsbereich zu den Räumen, in denen unter dem Titel “Von Turner bis van Gogh” eine Auswahl von Hauptwerken der Neuen Pinakothek ausgestellt ist, illustriert eine Schauwand die verschiedenen Aspekte der Provenienzforschung am Beispiel des Gemäldes “Der Institutsspaziergang” von Carl Spitzweg . ALL EYES ON setzt inmitten der Galerie ein Werk oder eine Werkgruppe, eine bedeutende Kün

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