
Kunst & HandwerkMuseen & SehenswertesAb 6 JahrenDrinnen
Auf ruhigen Flüssen der turbulenten Welt entfliehen. Fischer und einsame Boote in der Malerei Chinas
Bis 29. MärzHumboldt Forum
Auf smb öffnenEine Ausstellung über die symbolische Figur des Fischers in der chinesischen Malerei zum 120-jährigen Bestehen der Ostasiatischen Kunstsammlung.
Worum es geht
Anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Ostasiatischen Kunstsammlung, die im Lauf ihrer Geschichte viele turbulente Zeiten überstanden hat, präsentiert diese Ausstellung die Gestalt des Fischers: Er verkörpert unter anderem die Idee der Flucht aus dem Leben eines Staatsdieners in einer von Konflikten und zwischen-dynastischen Kriegen zerrissenen Welt. Als höchst symbolträchtiges Motiv der chinesischen Malerei bleibt der Fischer namenlos, symbolisiert Widerstandsfähigkeit und wird meist in einer idyllischen Landschaft dargestellt. Obwohl diese Landschaften friedvoll wirken, stehen sie zugleich für den Rückzug aus einem turbulenten, stressigen und gefährlichen Umfeld. Während ein leeres Boot mit losem Tau für manche Freiheit und Unabhängigkeit verkörpert, kann es für andere auch eine Erinnerung an die Flucht von einem Ort sein, den sie einst ihr Zuhause nannten. Kuratorin Die Ausstellung wird kuratiert von Birgitta Augustin. Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, Raum 319, „Künstler und Kenner“





