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Mirae kh Rhee. Weiterreichen

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Mirae kh Rhee. Weiterreichen

Bis 15. FebHumboldt Forum

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Künstlerische Auseinandersetzung mit musealen Sammlungspraktiken und diasporischer Identität von Mirae kh Rhee, für Kunstinteressierte.

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Worum es geht

Was sehen wir in Museen? In Vitrinen und hinter Absperrungen erscheinen die Dinge vor allem statisch. Mirae kh Rhee beschäftigt sich damit, wie die Objekte an ihren heutigen Platz gelangten. Die Künstlerin hinterfragt, wer warum was sammelt(e) und welche Botschaften über Sammlungen unterschiedlichster Art vermittelt werden. Nicht zuletzt durch die Mobilität von Menschen haben Sammlungsobjekte ebenso wie jene, die sie kreierten, bemerkten, bewahrten und weitertrugen, eine bewegte Geschichte hinter sich! Mirae kh Rhee ist eine interdisziplinär und forschungsbasiert arbeitende Künstlerin, die in Deutschland, Kalifornien und Süd-Korea tätig ist. Von ihrer eigenen diasporischen Identität ausgehend, untersucht sie in ihrer künstlerischen Arbeit Themen wie Sammelpraktiken und -geschichten, erzwungene Migration oder kulturelle Aneignung und erzählt autoethnografische Geschichten. Die aktuelle Präsentation ist Teil eines Langzeitprojekts, das das Konzept der Kuriositätenkabinette aus der Perspektive eines transnationalen Feminismus und mit dekolonisierenden Ansätzen betrachtet. Darin beleuchtet Mirae kh Rhee etablierte Sammlungserzählungen und blickt kritisch auf Sammelpraktiken zwischen Europa und Asien. Sie analysiert elitäre Sammlungskonzepte, die der Demonstration von Macht und der Konstruktion von Identität dienen. Ausstellungsbesuchende sind eingeladen, sich mit ihrer eigenen Praxis des Sammelns auseinanderzusetzen. Publikation zur Ausstellung Zur Ausstellung ist eine Broschüre …

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